Rose: Kapitel 9

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Kapitel 9: Tesuji Teil I

Für das japanische Wort Tesuji (ausgesprochen: te wie Teller; su wie super; ji wie Jeep), gibt es keine gleichbedeutende Übersetzung, es wird gerne in Spielen wie Go und Shogi verwendet. Manchmal wird es einfach als „brillanter Zug“ übersetzt. Tesuji sind im Grunde nur gute Züge in bestimmten Positionen, die oft genug entstehen, um ihnen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Das Wissen über Tesuji wird dir nicht nur helfen Züge zu erkennen wenn sie möglich sind, sondern auch voraus zu schauen und zu verhindern, dass dein Gegner sie anwendet.

In diesem Kapitel betrachten wir Tesuji-Eckangriffe, in Kapitel 10 werden Swindels und andere Tesuji besprochen. Die grundlegende Idee aller Tesuji-Eckangiffe ist es, einen Zug zu machen, der eine Ecke angreift. Dies zwingt den Gegner, den Angriff abzuwehren oder die Ecke aufzugeben. Wenn beide Möglichkeiten für den Gegner schlecht sind, war der Angriff effektiv. Man sollte immer darauf achten, dass sich der Gegner in manchen Situationen leisten kann, eine Ecke aufzugeben. In diesen Fällen ist der Eckangriff ein schlechter Zug.


Zwinge deinen Gegner eine Wand zu bauen

Diagramm 9-1 zeigt ein Muster (ähnlich dem in Diagramm 5-11), das oft in Spielen von Anfängern erscheint. Weiß hat gerade b8 gespielt und gibt damit Schwarz die einmalige Gelegenheit die Ecke anzugreifen, indem er e8 spielt (Diagramm 9-2). In diesem Fall ist die a8 Ecke für Schwarz sehr wertvoll, da er davon ausgehend auch die a1 Ecke erlangen kann. Um den Verlust der Ecke zu verhindern, muss Weiß mit f8 antworten, damit bildet er eine riesige Wand quer über das Feld (Diagramm 9-3).


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Diagramm 9-1: Diagramm 9-2: Diagramm 9-3:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Schwarz ist am Zug


Sogar in Partien zwischen erfahrenen Spielern wird dieser Tesuji sehr wirkungsvoll eingesetzt. In Diagramm 9-4 sollte Schwarz nach f7 ziehen, denn er droht mit e8 in Diagramm 9-5 zu folgen. Weiß würde gerne mit g8 antworten aber das ist nicht möglich. Das Beste für Weiß ist, das drohende e8, durch das Spielen von g6 (Diagramm 9-6), zu vergiften. Wenn Schwarz jetzt e8 spielt, kann Weiß mit f8 antworten, ohne dass dabei die Steine auf f4 und f5 gedreht werden. Schwarz kann jedoch durch das Ziehen nach h6 (statt e8) die Bedrohung durch e8 wiederherstellen.


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Diagramm 9-4: Diagramm 9-5: Diagramm 9-6:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Schwarz ist am Zug


Zwinge deinen Gegner deine vergifteten Steine zu drehen

Diagramm 9-7 zeigt ein typisches Beispiel dieses Tesujis. In dieser Position scheint Schwarz die weiße Wand durchbrechen zu müssen, indem er g4, g5 oder g6 spielt. Ein Zug nach f3 könnte nun für Schwarz nicht schlecht sein, aber die Steine auf f7 und f8 vergiften diesen Zug. Schwarz kann den Zug nach f3 verbessern indem er zuerst c8 spielt, und damit die a8 Ecke angreift. Es bleibt für Weiß nur eine Wahl, er muss mit g8 die untere Kante nehmen (Diagramm 9-8). Dadurch werden die vergiftenden Steine gedreht, und Schwarz wird ein leiser Zug nach f3 ermöglicht (Diagramm 9-9). Nun muss Weiß durch die Wand von Schwarz brechen.


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Diagramm 9-7: Diagramm 9-8: Diagramm 9-9:
Schwarz ist am Zug Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug

Erlange Zugang zu einem entscheidenden Feld

In Diagramm 9-10 kann Schwarz den dringend benötigten Zugang zu h1 bekommen, indem er nach c8 spielt, und damit die Ecke a8 angreift (Diagramm 9-11). Wenn Weiß versucht die Diagonale mit b7 zurückzubekommen, kontert Schwarz einfach mit a8, und erhält sich den Zugang zu h1. Natürlich kann Weiß auch in die h8 Ecke setzen und die Steine an der unteren Kante drehen, aber Schwarz spielt dann nach h1, und die drei anderen Kanten garantieren ihm einen bequemen Sieg. Wenn wir Diagramm 9-10 nur leicht verändern, indem wir den weißen Stein von b8 nach h7 verschieben, wird c8 für Schwarz nicht mehr funktionieren. Weiß wird einfach nach b7 spielen und Schwarz den Zugang zu h1 nehmen (Diagramm 9-12). Der Umstand, dass er in Diagramm 9-11 eine Ecke angreift, sichert Schwarz letztlich den Zugang zu h1.


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Diagramm 9-10: Diagramm 9-11: Diagramm 9-12:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Schwarz ist am Zug


Ergreife die Diagonale

Diagramm 9-13 zeigt ein häufiges Endspielmuster. Es scheint, dass Schwarz verloren hat, doch es gibt für ihn noch einen Weg um zu gewinnen. Zuerst greift Schwarz die a8 Ecke an, indem er c8 spielt. Weiß muss natürlich mit g8 reagieren (Diagramm 9-14). Der Stein auf c6 ist nun nicht mehr Weiß, so dass Schwarz sich mit g2 die Diagonale nehmen kann, und Weiß hat verloren (Diagramm 9-15)


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Diagramm 9-13: Diagramm 9-14: Diagramm 9-15:
Schwarz ist am Zug Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug 


Doppelter Eckangriff

Diagramm 9-16 zeigt ein Muster, welches häufig gegen Ende des Midgames oder im Endgame auftritt. Ich habe viele Spieler in dieser Situation, sofort die Ecke spielen sehen, weil sie befürchteten den Zugang zur Ecke zu verlieren. Das Problem bei a8 ist, dass Weiß mit e8 einen Keil an der unteren Kante spielen kann, und Schwarz bleiben nun kaum noch Zugmöglichkeiten (Diagramm 9-17). Es ist für Schwarz viel besser wenn er selbst e8 spielt, und die Ecke doppelt angreift (Diagramm 9-18). Im Vergleich der Diagramme 9-17 und 9-18 sind einige Vorteile für Schwarz zu sehen. In Diagramm 9-18 ist es egal wo Weiß spielt, Schwarz wird immer noch in der Lage sein die a8 Ecke zu spielen, und Weiß bekommt auch keinen Keil in die untere Kante. Des Weiteren ist Schwarz in Diagramm 9-17 an der Reihe, für sich einen Zug zu finden, in Diagramm 9-18 ist es umgekehrt.


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Diagramm 9-16: Diagramm 9-17: Diagramm 9-18:
Schwarz ist am Zug Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug


Nach einem doppelten Eckangriff gewinnt man fasst immer die Ecke. Wenn die Ecke wertvoll genug ist, solltest du nicht zögern dafür eine Kante zu opfern. In Diagramm 9-19 bist du vielleicht in Versuchung g7 oder h7 zu spielen, aber Schwarz hat mit e8 einen leichten Sieg (Diagramm 9-20). Damit opfert er die untere Kante, gewinnt jedoch viele sichere Steine, indem er an der linken und dder oberen Kante dreht (Diagramm 9-21).


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Diagramm 9-19: Diagramm 9-20: Diagramm 9-21:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Schwarz gewinnt


Doppelt unbalancierte Kante

In Diagramm 9-22 besitzt Weiß, an der Ecke a8, zwei gegenüberliegende unbalancierte Kanten. Dieses Muster ist fast immer verhängnisvoll, weil Schwarz nicht nur eine Ecke bekommt, sondern sich zudem aussuchen kann, welche Ecke er nimmt. In diesem Beispiel hat Schwarz zwei mögliche Eckangriffe, a7 und b8. Wenn Weiß als nächstes die a8 Ecke nimmt, kann Schwarz über die Kante eine Ecke gewinnen. Die Diagramme 9-23 und 9-24 zeigen die zwei verbreitetsten Zugfolgen. Die Frage ist: welche ist besser für Schwarz?


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Diagramm 9-22: Diagramm 9-23: Diagramm 9-24:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug


Das läuft auf die Frage hinaus, welche Ecke für Schwarz wertvoller ist, a1 (Diagramm 9-23) oder h8 (Diagramm 9-24). Während h8 sicherlich nützlich ist, ist a1 viel wichtiger. A1 erlaubt Schwarz nicht nur die Ecke h1 zu nehmen, sondern er erhält auch noch einen freien Zug nach b2. Was man sich merken muss ist, um die a1 Ecke zu erhalten sollte Schwarz erst die andere (h8) Ecke angreifen, indem er wie in Diagramm 9-22 b8 spielt. Natürlich kann sich Weiß immer noch weigern dem Plan von Schwarz zu folgen und statt nach a8 einfach irgendwohin in die g-Spalte setzen. In diesem Fall kann Schwarz mit b7 fortfahren, in gewissem Sinne opfert er die a8 Ecke damit noch einmal, während er immer noch droht die h8 Ecke einzunehmen.


Stoner-Falle

Dieser Tensuji wurde nach John Stoner benannt, einem der Gründungsmitglieder der US Othello Association. Ich habe diesen Tesuji-Eckangriff bis zuletzt aufgehoben, weil er komplizierter als die anderen, bisher von mir gezeigten Tesuji-Eckangriffe, ist. Wenn sie erfolgreich gespielt wird, garantiert diese Falle die Einnahme einer Ecke. Jedoch gibt es viele, oft sehr raffinierte Umstände, unter denen diese Falle nicht funktioniert. Wie bei den anderen Tesuji-Eckangriffen muss man darauf achten, wie viel man opfert um die Stoner-Falle aufzubauen, und dies mit dem Nutzen der Ecke vergleichen.

Diagramm 9-25 zeigt die Grundlagen zum Aufbau einer Stoner-Falle. In diesem Fall nutzt Schwarz die schwache Kante von Weiß, um die h8 Ecke anzugreifen. Schwarz sollte mit b7 beginnen (Diagramm 9-26). Beachte, dass Schwarz, mindestens für diesen Moment, die Diagonale kontrollieren muss, damit Weiß nicht einfach in die a8 Ecke spielen kann. Dies lässt Weiß nur 2 Möglichkeiten bei denen er nicht sofort die Ecke verliert: e2 und f2. Nehmen wir an Weiß spielt f2, damit dreht er f3 und bekommt Zugang zur a8 Ecke (Diagramm 9-27).


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Diagramm 9-25: Diagramm 9-26: Diagramm 9-27:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Schwarz ist am Zug


Schwarz spielt nun mit e8 einen starken Eckangriff (Diagramm 9-28). Er droht damit die h8 Ecke zu nehmen, und Weiß kann den Verlust der Ecke nur mit einem Zug nach b8 verhindern. Der Nachteil für Weiß ist das er mit b8 auch den Schwarzen Stein auf b7 dreht, den Schwarz in Diagramm 9-25 spielte. Jetzt kann Schwarz die a8 Ecke nehmen, und mit seinem nächsten Zug h8 (Diagramm 9-30). Auf diese Weise gewinnt man durch eine erfolgreich gespielte Stoner-Falle immer die in Angriff genommene Ecke. Wenn der Gegner versucht die Ecke zu verteidigen, indem er die Kante nimmt, dreht er das X-Feld und verliert 2 Ecken. Jedoch ist zu beachten, dass eine Stoner-Falle normalerweise den Verlust der am X-Feld angrenzenden Ecke bedeutet.


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Diagramm 9-28: Diagramm 9-29: Diagramm 9-30:
Weiß ist am Zug Schwarz ist am Zug Schwarz nimmt Ecke h8


Es passiert sehr schnell, dass Spieler (aller Spielstärken) einen Tunnelblick bekommen, sobald sie die Möglichkeit sehen eine Stoner-Falle zu bauen. Sie konzentrieren sich so sehr auf den Tesuji, dass sie vergessen darüber nachzudenken ob es ihren Vorteil ausbaut. Betrachte zum Beispiel Diagramm 9-31. Hier kann Schwarz mit b7 eine Stoner-Falle Spielen. Damit kann Schwarz schließlich h8 gewinnen, aber wie viel ist h8 wert? Da Schwarz eine unbalancierte Kante hat, wird Weiß einfach h7 spielen können, und damit die h1 Ecke gewinnen. Des Weiteren lässt Schwarz, mit b7 einen ruhigen Zug auf e2, frei für Weiß. Dieser durchbricht schließlich die schwarze Diagonale, und Weiß gewinnt a8 und die linke Kante (Diagramm 9-32).


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Diagramm 9-31: Diagramm 9-32: Diagramm 9-33:
Schwarz ist am Zug Schwarz b7, Weiß e2 Weiß ist am Zug


Es ist weit besser für Schwarz, einfach den ruhigen Zug nach e2 zu spielen (Diagramm 9-33), Weiß spielen zu lassen, was immer Weiß spielen will, und b7 als wirkungsvolle Drohung offenlassen. Weiß könnte die Diagonale mit g7 ergreifen (Diagramm 9-34), aber Schwarz nimmt daraufhin die andere Diagonale mit b7, und Weiß hat verloren (Diagramm 9-35). Wenn Weiß stattdessen versucht, mit g2 die Bedrohung b7 zu stoppen, spielt Schwarz einfach d8 und hat einen leichten Sieg (Diagramm 9-36). Warum also eine Ecke opfern um eine Stoner-Falle zu spielen, wenn man dem Gegner einfach die Zugmöglichkeiten nehmen kann?


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Diagramm 9-34: Diagramm 9-35: Diagramm 9-36:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Nach g2, d8


Varianten der Stoner-Falle

Bis hierher haben wir nur die Standart Stoner-Falle betrachtet. Während dieses vermutlich das am häufigst gesehene Muster in Spielen ist, gibt es viele Variationen des Standards. Drei davon werden unten gezeigt. In jedem Fall kann Schwarz b7 Spielen, die h8 Ecke angreifen und folglich h8 einnehmen.


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Diagramm 9-37: Diagramm 9-38: Diagramm 9-39:
Schwarz ist am Zug Schwarz ist am Zug Schwarz ist am Zug


Eine andere Art der Stoner-Falle wird in Diagramm 9-40 gezeigt. Hier beginnt Schwarz wieder damit b7 zu spielen (Diagramm 9-41). Weiß kann die Diagonale mit f2 durchbrechen, aber Schwarz spielt nun einen Eckangriff mit d8. Sollte Weiß nun die Kante mit c8 nehmen, dreht er dabei das X-Feld b7, und verliert so zwei Ecken (Diagramm 9-42). Während diese Art der Stoner-Falle relativ selten auftritt, ist sie meiner Erfahrung nach oft wirkungsvoller als die herkömmliche Art. Die geopferte Ecke ist meist nicht besonders wertvoll, und der Angreifer hat größere Chancen, in der Nähe der geopferten Ecke gute Züge zu finden. Im folgenden Abschnitt untersuchen wir einige Umstände, unter denen Stoner-Fallen fehlschlagen können.


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Diagramm 9-40: Diagramm 9-41: Diagramm 9-42:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug


Eine komische Sache geschah auf dem Weg zum X-Feld

Der häufigste Grund warum eine Stoner-Falle nicht Funktioniert ist, dass nachdem das X-Feld gespielt wurde, der Angreifer nicht in der Lage ist, den Eckangriff zu spielen. Betrachte das Beispiel Diagramm 9-43. Nehmen wir an, dass Schwarz sich entscheidet, beginnend mit b7, eine Stoner-Falle zu spielen (Diagramm 9-44). Schwarz droht damit die Ecke zu nehmen, indem er d8 spielt. Weiß kann dies aber verhindern, indem er auf d2 setzt (Diagramm 9-45)! Schwarz hat keinen Zugang zum Feld d8, und Weiß ist in der Diagonalen. Egal wo Schwarz spielt, Weiß wird in der Lage sein die a8 Ecke in seinem nächsten Zug zu nehmen, und die Stoner-Falle von Schwarz hat nicht funktioniert.


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Diagramm 9-43: Diagramm 9-44: Diagramm 9-45:
Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Schwarz ist am Zug


Ein anderer Grund warum eine Stoner-Falle oft nicht funktioniert ist, dass der Gegner den Eckangriff sicher abwehren kann, ohne dabei das X-Feld zu drehen. Diagramm 9-46 ist eine veränderte Form von Diagramm 9-43. Hier ist Weiß, nach Schwarz b7; Weiß d2; in der Lage einen Eckangriff mit d8 abzuwähren (Diagramm 9-47). Ist Die B-Spalte völlig schwarz, ist Weiß in der Lage b8 zu spielen ohne dabei das X-Feld b7 zu drehen. Mehr Bespiele für Stoner-Fallen befinden sich am Ende des Kapitels.


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Diagramm 9-46: || Diagramm 9-47: || Diagramm 9-48:

Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug Schwarz ist am Zug



Übungen

Finde in jedem Diagramm den besten Zug. Die Lösungen findest du hier.


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Übung 9-1: Übung 9-2: Übung 9-3:
Schwarz ist am Zug Schwarz ist am Zug Weiß ist am Zug


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Übung 9-4: Übung 9-5: Übung 9-6:
Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug Schwarz ist am Zug


  Die nachfolgenden Problemstellungen wurden von John Stoner erstellt und 1981 erstmals veröffentlicht. Stelle in jedem Diagramm fest, ob es sich um eine ausbruchsichere Stonerfalle handelt, wenn Weiß als erstes nach b7 spielt.


RoseExe09-07.png RoseExe09-08.png RoseExe09-09.png
Übung 9-7: Übung 9-8: Übung 9-9:
Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug


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Übung 9-10: Übung 9-11: Übung 9-12:
Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug


RoseExe09-13.png RoseExe09-14.png RoseExe09-15.png
Übung 9-13: Übung 9-14 Übung 9-15
Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug Weiß ist am Zug



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